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Offene Ausgangslage auf Brambrüesch

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Aktualisiert: vor 4 Tagen

Am Sonntag kommts zur 22. Austragung des Brambrüesch-Schwingets. Das Bündner Team trifft auf Kontrahenten aus der Nachbarschaft sowie auf Gäste aus dem Bernbiet und Obwalden.


Ähnlich wie hier bei der letzten Austragung 2022 dürften auch diesen Sonntag wieder viele Schwingerfreunde auf Brambrüesch pilgern.  Foto: SC Chur
Ähnlich wie hier bei der letzten Austragung 2022 dürften auch diesen Sonntag wieder viele Schwingerfreunde auf Brambrüesch pilgern. Foto: SC Chur

von Patrick Casanova


Seit 1959 organisiert der Schwingclub Chur in unregelmässigen Abständen den Brambrüesch-Schwinget. Die letzte Austragung im Juli 2022 gewann der Melser Christian Bernold. Nach einem vierjährigen Unterbruch greifen diesen Sonntag wieder gegen 60 Schwinger auf dem Churer Hausberg zusammen.


Da die Bündner Spitze um Armon Orlik, Christian Biäsch und Josias Müller am Wochenende mit dem NOS-Team am Bergkranzfest auf dem Weissenstein antritt, eröffnen sich auf Brambrüesch Chancen für andere Schwinger aus dem Team des Technischen Leiters Andi Gees. Der mit Abstand erfahrenste Teilnehmer ist der fünfzehnfache Emser Kranzgewinner Marc Jörger. Hinter dem Routinier sind etwa die beiden diesjährigen Neukranzer Nando Joos (Tenna) und Linard Gantenbein (Tiefencastel) oder die St. Antönier Marco Flütsch und Elia Mayer zu beachten. Ein Auge ist auch auf das junge Heinzenberger Duo Sämi Moser und Flurin Knutti zu werfen, die beiden duellierten sich vorletzten Samstag im Schlussgang des Jahrgangs 2010 beim Nordostschweizer Nachwuchsfest.


Obwaldner Eidgenosse und aufstrebende Glarner

Neben einem Trio des Schwingklubs Münchenbuchsee sticht auf der Teilnehmerliste die achtköpfige Gästedelegation der Schwingersektion Sarnen hervor. Die Obwaldner werden von Eidgenosse Jonas Burch angeführt. Der 26-Jährige gewann diesen Frühling erstmals den begehrten Stoos-Kranz.


Ebenfalls um den Festsieg und die Vergabe der zwei Lebendpreise mitreden könnte das junge Glarner Duo Patrik Feldmann und Sales Tschudi. Die beiden gewannen 2026 je drei Kränze. Der erst 17-jährige Tschudi, derzeit eine der grössten Nordostschweizer Nachwuchshoffnungen, stand am Pfingstmontag im Schlussgang des «Glarner-Bündner».


Mit voraussichtlich neun Teilnehmern reist der Schwingclub Mels nach Chur. Bekanntere Namen sind dabei Teilverbandskranzer Michael Bernold, der dreifache Saisonkranzer Jan Mannhart oder Urban Raschle, Sertig-Sieger 2023. Abgerundet wird das Feld durch eine Handvoll Thurgauer.


Festplatz bei Bergstation

Das Anschwingen auf dem Festplatz gleich bei der Bergstation Brambrüesch ist auf 10 Uhr 30 angesetzt, die Festwirtschaft ist ab 08 Uhr 30 in Betrieb. Es wird die Anreise mit der Bahn empfohlen, die zum Spezialtarif (Retour 20 Franken für Erwachsene, 7 Franken für Kinder bis 16 Jahre) verkehrt. Auf dem Gelände werden Eintrittsbändel zum symbolischen Betrag von 5 Franken verkauft.



 
 
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