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Andreas Gees neuer Technischer Leiter

  • medien47
  • 15. Dez. 2025
  • 2 Min. Lesezeit
Andreas Gees wurde am Samstag an der Delegiertenversammlung des Bündner Schwingerverbandes zum neuen Technischen Leiter gewählt. Der Zizerser folgt auf Stefan Fausch.

Der neu zusammengesetzte Kantonalvorstand (v.l.n.r.): Edi Philipp (TL Nachwuchs), Patrick Casanova (Medien), Laura Thöny (Kassierin), Bruno Sprecher (Präsident), Tamara Tempini (Aktuarin), Toni Rettich (Materialwart), Andi Gees (TL Aktive)                  Foto: Erwin Keller
Der neu zusammengesetzte Kantonalvorstand (v.l.n.r.): Edi Philipp (TL Nachwuchs), Patrick Casanova (Medien), Laura Thöny (Kassierin), Bruno Sprecher (Präsident), Tamara Tempini (Aktuarin), Toni Rettich (Materialwart), Andi Gees (TL Aktive) Foto: Erwin Keller

von Patrick Casanova


Verbandspräsident Bruno Sprecher begrüsste in Domat/Ems rund 80 Delegierte, Ehrenmitglieder und Gäste. Sprecher blickte auf ein intensives, durch die Erfolge unvergessliches erstes Präsidialjahr zurück. Die Leistungen von Schwingerkönig Armon Orlik und Neueidgenosse Christian Biäsch wurden vom Präsidenten wie auch vom Technischen Leiter Stefan Fausch nochmals gebührend gewürdigt.


Insgesamt gewann das Bündner Team in der letzten Saison 23 Kränze. Für positive Schlagzeilen hinter der Spitze sorgten etwa Josias Müller mit seinem ersten NOS-Kranz sowie die beiden Prättigauer Neukranzer Marco Flütsch und Elia Mayer.


Nach sechs Jahren endet Fauschs Tätigkeit als Technischer Leiter, in einer Übergangsphase wird er seinen Nachfolger Andreas Gees noch unterstützen. Der 50-jährige Gees bringt durch seinen vielfältigen sportlichen Hintergrund als Aktivschwinger (Eidg. Kranz 1998), Funktionär (Kampfrichter, Nachwuchsbetreuer), Nationalturner, Ringer und Bob-Anschieber viel Erfahrung in seine neue Tätigkeit mit.


Erfolgreicher Nachwuchs, zwei neue Ehrenmitglieder

Von hohen Teilnehmerzahlen bei den Nachwuchsfesten und 121 Zweiggewinnen 2025 – davon neun am NOS-Nachwuchsfest – durfte Nachwuchsleiter Edi Philipp berichten. Der konsequenten Nachwuchsförderung und dem teils diffizilen Übertritt zum Aktivsport gilt weiterhin ein Hauptaugenmerk der Verbandsarbeit.

Mit Tamara Tempini (SC Chur) wählte die Versammlung eine zweite Frau in den siebenköpfigen Kantonalvorstand. Tempini folgt als Aktuarin auf den Bonaduzer Jean Jaeger. Als Dank für seine zehnjährige Vorstandsarbeit verlieh die Versammlung Jaeger ebenso die kantonale Ehrenmitgliedschaft wie auch dem umtriebigen Prättigauer Jann Lötscher. Über den Bündner Verbandssportpreis durfte sich der Unterlandquarter Hansjürg Bühler freuen.


«Bündner-Glarner» auf über 2'100 Metern

Die Saison 2026 hält einige Höhepunkte bereit. OK-Präsident Reto Rauch stimmte die Versammlung auf das «Bündner-Glarner» 2026 ein, welches am Samstag, 13. Juni bei der Bergstation Motta Naluns in Scuol und damit erstmals überhaupt im Unterengadin stattfindet.

Bereits am 28. Februar wird die Saison mit dem Hallenschwinget Untervaz eingeläutet, am 12. April folgt das Frühjahrsschwingen ebenso in Untervaz. Im Hochsommer finden mit dem Brambrüesch Schwinget ob Chur (12. Juli) und dem jährlichen Sertig Schwinget in Davos (26. Juli) gleich zwei Bündner Traditionsanlässe statt. Für die Spitze kulminiert die Saison derweil am 5. September beim nur alle sechs Jahre stattfindenden Kilchberger Schwinget.

 
 
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