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Armon-Orlik-Platz ziert neu Maienfeld

  • vor 5 Stunden
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Zu Ehren des ersten Bündner Schwingerkönigs wurde am Freitag vor zahlreich erschienenem Publikum in Maienfeld ein neuer Platz eingeweiht.

Schwingerkönig Armon Orlik begutachtet die Holzskulptur auf dem neuen, nach ihm benannten Platz. Foto: Erwin Keller
Schwingerkönig Armon Orlik begutachtet die Holzskulptur auf dem neuen, nach ihm benannten Platz. Foto: Erwin Keller

von Patrick Casanova


Über sieben Monate nach dem ESAF von Ende August 2025 in Mollis kam am Freitagabend in der Bündner Herrschaft nochmals etwas königliche Stimmung auf. Wie von Stadtpräsident Heinz Dürler bereits beim grossen Empfang von Armon Orlik anfangs September angekündigt, hat Maienfeld zu Ehren seines aktuell berühmtesten Sohnes nun einen Armon-Orlik-Platz geschaffen. Eine von Erhard Accola errichtete Holzskulptur, zwei Sitzbänke sowie eine Informationstafel zieren künftig den kleinen Platz eingangs des Zentrums. Dürler hob in seiner Ansprache vor allem Orliks Botschafterrolle für Maienfeld hervor, die sehr geschätzt wird. Durch den neuen Anziehungspunkt werden Bevölkerung und Gäste noch lange an die grossen Momente im Glarnerland erinnert.

 

Im Gespräch mit Moderator René Vogel zeigte sich Armon Orlik sichtlich erfreut über die bleibende Geste seiner Heimat, in die er oft und gerne zurückkehrt. Nach all den vielen schönen Verpflichtungen und Aufgaben, welche die Krone in den letzten Monaten mit sich brachte, liegt der Fokus des 26-fachen Kranzfestgewinners aktuell natürlich wieder stärker auf dem Training und der Vorbereitung der angelaufenen Saison.

 

Musikalisch wurde die kleine Zeremonie von der Kapelle Oberalp umrahmt. Kapellmeister Arno Jehli komponierte im letzten Jahr den Marsch «Für üsera Schwingerkönig Armon Orlik», der am Freitag zur Live-Uraufführung kam. Vom örtlichen Weinbauverein erhielt der Schwingerkönig schliesslich noch eine Nebukadnezarflasche (15 Liter) Maienfelder Cuvée, zu dessen Kreierung sich im vergangenen Herbst gleich zwölf verschiedene Winzer der bekannten Weinbauregion zusammenfanden. Mit einem Apéro und einer Festwirtschaft fand der gesellige Frühlingsabend seinen Abschluss.

 
 
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