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Erster Festsieg für Patrik Feldmann auf Brambrüesch

  • vor 1 Tag
  • 2 Min. Lesezeit

Patrik Feldmann gewinnt das Brambrüesch-Schwingen 2026. Im Schlussgang bezwingt der dreifache Glarner Saisonkranzer den Emser Routinier Marc Jörger. Für Feldmann ist es der erste Festsieg bei den Aktiven.


Patrik Feldmann darf sich auf Brambrüesch von seinen Kameraden schultern lassen. Foto: Erwin Keller
Patrik Feldmann darf sich auf Brambrüesch von seinen Kameraden schultern lassen. Foto: Erwin Keller

von Patrick Casanova


Eine Betriebsstörung bei den Churer Brambrüesch-Bahnen sorgte am Sonntagmorgen nicht nur bei einem Teil des Publikums für Umdispositionen, auch der spätere Festsieger Patrik Feldmann war betroffen: «Als am Morgen die Bergbahn ausfiel, wussten wir zuerst nicht, ob wir wieder umkehren müssen», so der strahlende Teilverbandskranzer augenzwinkernd im Siegesinterview. Dank der Strassenverbindung fanden Feldmann und die übrigen 45 Teilnehmer des 22. Brambrüesch-Schwingens doch noch rechtzeitig zum Anschwingen auf den Churer Hausberg.


Feldmann von Beginn an in Front

Vor 1'050 Zuschauerinnen und Zuschauern bezwang Feldmann im Anschwingen mit Jonas Burch den mutmasslich stärksten Teilnehmer, war der Obwaldner in Abwesenheit der besten Bündner doch der einzige antretende Eidgenosse. Nach zwei weiteren Siegen führte Feldmann das Klassement zur Halbzeit allein an, sodass er sich im vierten Gang ein Remis gegen den Melser Michael Bernold leisten konnte. Mit einem Sieg im fünften Gang gegen Bernolds Klubkamerad Urban Raschle zog Feldmann als Führender in den Schlussgang ein.


Sein finaler Kontrahent Marc Jörger startete mit einer Niederlage gegen Raschle ins Fest, ehe er viermal in Serie gewann, darunter ebenfalls gegen Eidgenosse Burch. In der Endausmarchung musste sich der 32-jährige Emser dem elf Jahre jüngeren Glarner nach zwei Minuten geschlagen geben. Feldmann feierte so seinen ersten Festsieg bei den Aktiven.


Burch und Lüthi geschlagen

Jörger belegte als bester Bündner punktgleich mit Burch Rang vier, hinter Bernold auf dem zweiten und dem Sarner Kevin von Wyl als stärkstem Gast auf dem dritten Rang. Ebenfalls vier Siege wies der Prättigauer Marco Flütsch auf Rang sechs aus. Auf dem gleichen Rang klassierten sich der Berner Teilverbandskranzer David Lüthi, der sonntags zuvor im Wankdorf mit einem Sieg gegen Schwingerkönig Armon Orlik für Aufsehen sorgte, sowie die junge Glarner Nachwuchshoffnung Sales Tschudi.


Diverse der vornehmlich jüngeren Bündner folgten mit drei Siegen im vorderen Mittelfeld des Klassements. Für das Team steht bereits übernächsten Sonntag der nächste Heimauftritt an, wenn in Davos das traditionelle Sertig-Schwinget stattfindet.






 
 
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