top of page

Favoritensieg in Gams

  • 29. März
  • 2 Min. Lesezeit
Werner Schlegel gewinnt erstmals das «Rheintal-Oberländer». Der Toggenburger Spitzenschwinger bezwingt im Schlussgang Janosch Kobler. Bester Bündner wird Linard Gantenbein aus Tiefencastel.

Sieg! Der Heinzenberger Linard Gantenbein zeigt in Gams ein gutes Fest. Foto: Jakob Heer
Sieg! Der Heinzenberger Linard Gantenbein zeigt in Gams ein gutes Fest. Foto: Jakob Heer

von Patrick Casanova


Das Rheintal-Oberländer Verbandsschwingfest eröffnet jeweils die Freiluftsaison in der Nordostschweiz. Wie öfter in den letzten Jahren war das Fest auch am Sonntag nicht von Wetterglück begünstigt. Bei frischen Temperaturen traten in Gams 126 Schwinger an, darunter ein halbes Dutzend Eidgenossen.

 

Dieses Sextett traf zum Auftakt aufeinander, wobei nur Werner Schlegel siegreich startete. Der ESAF-Schlussgangteilnehmer bezwang nach gut einer Minute den Davoser Neueidgenossen Christian Biäsch. Damian Ott stellte mit dem Thurgauer Hünen Domenic Schneider ebenso wie der letztjährige Schwägalp-Sieger Marcel Räbsamen mit dem Sarganser Marco Good.

 

Schlegel gewann auch seine nächsten beiden Gänge und führte das Klassement zur Halbzeit an – punktgleich mit dem überraschenden Heinzenberger Nichtkranzer Linard Gantenbein.

 

Schlegel am Nachmittag souverän

Nach einem weiteren Sieg traf Schlegel im fünften Gang auf Josias Müller. Der 20-jährige Zilliser, im Winter Sieger von zwei Hallenfesten, luchste am Morgen Ott einen «Gestellten» ab und gewann seine weiteren Paarungen. Auch gegen Schlegel hielt Müller mit – der Gang endete ohne Resultat. Schlegel reichte die Punkteteilung zum Einzug in den Schlussgang, in dem er auf den Widnauer Janosch Kobler traf. Schlegel siegte im ersten Zug und gewann so zum ersten Mal das «Rheintal-Oberländer». Gleichzeitig konnten die St. Galler den Sieg beim Saisonauftakt erstmals seit 2013 wieder in den eigenen Reihen halten.

 

Gute Bündner Teamleistung

Das zehnköpfige Bündner Team vermochte vor 2'100 Zuschauenden zu gefallen. Der Halbzeitführende Gantenbein wurde am Nachmittag erwartungsgemäss noch etwas zurückgebunden, beendete das Fest mit vier Siegen aber als bester Bündner auf Rang 3.

 

Müller stellte zum Abschluss mit Lars Rotach und beendete das Fest mit sehr gutem Notenblatt ungeschlagen auf Rang 6, punktgleich mit Nando Joos. Der erst 17-jährige Tenner blieb ebenfalls ohne Niederlage. Sein drei Jahre älterer Bruder Roman belegte als nächstbester Bündner Rang 8. Je drei Siege erzielten auch die beiden St. Antönier Kranzer Marco Flütsch und Elia Mayer sowie die Churer Nichtkranzer Kyron Nay und Marc Ursin Niederberger. Biäsch musste nach der Startniederlage gegen Schlegel noch drei Remis hinnehmen, der 30-Jährige klassierte sich am Ende auf Rang 11.

 

Den nächsten Formtest bestreitet das Team des neuen Technischen Leiters Andi Gees übernächsten Sonntag beim Bündner Frühjahrsschwingen in Untervaz.






 
 
bottom of page