Kategoriensieg für Simon Wolf und 31 Zweige
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Beim Appenzeller Nachwuchsschwingfest in Gonten gewinnt der Prättigauer Simon Wolf die Kategorie der Jahrgänge 2011/12, zwei weitere Bündner erreichen einen Schlussgang.

von Patrick Casanova
Nur eine Woche nach dem erfolgreichen «Nordostschweizer» in Güttingen stand für den Bündner Schwingernachwuchs das nächste Zweigfest an. Unter den 362 Teilnehmern, die sich am Samstag in Gonten zum appenzellischen Kantonalfest trafen, befanden sich gegen 80 Bündner. Mit einem Kategoriensieg, zwei weiteren Schlussgangteilnahmen und 31 Auszeichnungen fiel die Ausbeute erneut gut aus.
In der Kategorie der Jüngsten (Jahrgänge 2017/18) traf der Saaser Res Weber im Anschwingen wie auch später im Schlussgang auf den Appenzeller Tjis Fässler. Weber verlor beide Duelle gegen den Festsieger und beendete das Fest auf Rang 4. Bester Bündner wurde Levin Buchli aus Sevgein (SC Flims), neben den beiden gewannen vier weitere Bündner einen Zweig.
Bei den Jahrgängen 2015/16 unterlag der Muttner Simon Moser in der Endausmarchung dem Herisauer Cyrill Signer. Moser beendete das Fest auf Rang 3, unmittelbar hinter dem Lugnezer Magnus Caduff auf Rang 2. Total erkämpften sich in dieser Kategorie sieben Bündner die Auszeichnung.
Durch Janick Knechtel gewann auch bei den Jahrgängen 2013/14 ein Appenzeller. Der Flimser Mauro Beeli und Carlo Schuler aus Tiefencastel belegten als beste Bündner punktgleich Rang 4. Gleich acht Bündner reisten in dieser Kategorie mit einem Zweig nach Hause.
Als Höhepunkt aus Bündner Sicht gewann Simon Wolf aus St. Antönien den Schlussgang der Jahrgänge 2011/12 gegen den Appenzeller Nando Thoma. Mit sechs Siegen wies Wolf ein makelloses Notenblatt aus, sechs seiner Bündner Teamkameraden durften sich ebenfalls über eine Auszeichnung freuen.
Mit dem Appenzeller Sandro Fitze, der sechs Tage zuvor am «Nordostschweizer» der Aktiven direkt zum Teilverbandskranzer aufstieg, gewann bei den Ältesten (Jahrgänge 2009/10) einer der grossen Favoriten. Durch Sämi Moser (Mutten, Rang 5) sowie die beiden Unterlandquartern Fadri Clopath und Livio Gartmann auf Rang 7 erkämpfte sich das Team des Technischen Leiters Edi Philipp auch in dieser Kategorie drei Zweige.
