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Kjetil Fausch siegt im Sertig

  • 26. Juli
  • 2 Min. Lesezeit

Beim Sertig-Schwinget begegneten sich im Schlussgang die beiden St. Galler Kjetil Fausch und Urban Raschle. Der Rheintaler Fausch behielt das bessere Ende für sich und gewann erstmals den Davoser Traditionsanlass.


Der strahlende Festsieger Kjetil Fausch. Foto: Erwin Keller
Der strahlende Festsieger Kjetil Fausch. Foto: Erwin Keller

von Patrick Casanova


Am Freitagmorgen herrschte Gewissheit: Lokalmatador und Vorjahressieger Christian Biäsch sagte seine Teilnahme am Heimfest definitiv ab. Die Knieverletzung, welche sich der Eidgenosse eine Woche zuvor im Klöntal zuzog, hat voraussichtlich eine mehrwöchige Wettkampfpause zur Folge. Die Hoffnung lebt, dass der 30-jährige Davoser allenfalls bis zum Saisonhöhepunkt, dem «Kilchberger» anfangs September, wettkampfmässig ins Sägemehl zurückkehren kann.


In die Favoritenrolle des Sertig-Schwingets rückte so am Sonntag Fabian Kindlimann, der einzige verbliebene Eidgenosse unter den 88 Teilnehmern. Der Zürcher Oberländer, der sich anfangs Mai beim «Thurgauer» am Knie verletzte, gab im Davoser Hochtal nach fast drei Monaten Wettkampfpause sein Comeback. Zum Auftakt stellte Kindlimann mit dem Flumser Teilverbandskranzer Fabian Bärtsch. Dank drei nachfolgenden Siegen blieb der zweifache Eidgenosse lange in Tuchfühlung zur Spitze.


Weichenstellung im fünften Gang

Als einziger Teilnehmer mit vier Siegen startete Kjetil Fausch ins Fest. Dem Routinier des Schwingklubs Wartau reichte so im fünften Gang ein Remis gegen Kindlimann für den Einzug in den Schlussgang. Kindlimann fiel aus der Entscheidung um den Tagessieg, der 36-Jährige belegte am Schluss Rang 4.


In der Endausmarchung traf Fausch auf Urban Raschle, den Sertig-Sieger 2023 des Schwingklubs Mels. Raschle wies dank besserer Noten einen Viertelpunkt Vorsprung aus, musste sich seinem Verbandskollegen aber nach fünf Minuten geschlagen geben. Für Fausch ist es nach dem Sieg beim Gonzen-Schwinget 2025 der zweite Regionalfestsieg der Karriere. «Die Ausgangslage vor dem Schlussgang war komfortabel», so der 31-jährige Sieger im Platzinterview. Raschle und er hätten gewusst, dass bei einer Entscheidung der Sieg so oder so in St. Galler Hände fiele. Dank eines freien Montags habe er nun Zeit, den Sieg auch gebührend zu feiern.


Bündner Trio auf Rang 5

Ohne Biäsch sowie die gleichzeitig auf dem Brünig antretende Spitze konnte das Bündner Team vor 1’000 Zuschauerinnen und Zuschauern am Ende nicht mehr in die Entscheidung um den Tagessieg eingreifen. Der junge Tenner Nando Joos sowie die beiden St. Antönier Marco Flütsch und Elia Mayer gewannen je vier Gänge und belegten am Ende Rang 5. Nur einen Viertelpunkt dahinter folgten der Klosterser Nichtkranzer Jan Wehrli sowie Linard Gantenbein aus Tiefencastel auf Rang 6.






 
 
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