Orlik gewinnt in Hinwil
- vor 24 Stunden
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Schwingerkönig Armon Orlik gewann am Nationalfeiertag erstmals den Bachtel-Schwinget in Hinwil. Im Schlussgang bezwang der Maienfelder Nicola Funk. Josias Müller erreicht am Niklaus-Thut Schwinget in Zofingen Rang 5.

von Patrick Casanova
Armon Orlik gewann am Nationalfeiertag erstmals den Bachtel-Schwinget in Hinwil. Beim Regionalfest im Zürcher Oberland bezwang der Schwingerkönig in der zweiten Minute des Schlussgangs den einheimischen Kranzer Nicola Funk. Gegen Funk gewann Orlik bereits im zweiten Gang erstmals. Vor 1'300 Zuschauerinnen und Zuschauern wurde Orlik seiner Favoritenrolle ganztags gerecht, auf dem Weg in die Endausmarchung legte er etwa auch die beiden Teilverbandskranzer Gian Maria Odermatt und Patrick Kurmann ins Sägemehl. Einzig im vierten Gang musste der Maienfelder dem zweiten Eidgenossen im 60-köpfigen Teilnehmerfeld, Routinier Fabian Kindlimann, ein Remis zugestehen. Es war das bereits siebte Remis in Serie zwischen den beiden Schwergewichten.
Nach drei Kranzfestsiegen 2026 durfte Orlik unweit seiner Wahlheimat Rapperswil-Jona den ersten Regionalfestsieg des Jahres und den insgesamt 27. Erfolg auf dieser Stufe feiern.
Nay und Schneider mit Doppeleinsatz
Mit dem Churer Kyron Nay sowie dem jungen Unterlandquarter Matteo Schneider waren zwei weitere Bündner in Hinwil am Start, beide verpassten die Auszeichnungsränge. Dieses Duo nahm tags darauf auch am vom Toggenburger Eidgenossen Damian Ott gewonnen Rickenschwinget teil. Nay erreichte auf der St. Galler Passhöhe mit zwei Siegen und drei Gestellten Rang 14, Schneider klassierte sich auf Rang 17.
Müller im Aargau auf Rang 5
Der Zilliser Josias Müller führte am Sonntag in Zofigen ein Bündner Quintett am Niklaus-Thut Schwinget an. Am gut besetzten Fest traf Müller mit Andreas Döbeli und Sinisha Lüscher auf zwei Eidgenossen, denen er beiden unterlag. Dank vier Siegen in den übrigen Gängen klassierte sich der 20-Jährige auf dem 5. Rang. Der St. Antönier Elia Mayer folgte als zweitbester Bündner mit drei Siegen auf Rang 10. Das Fest gewann mit dem Aargauer Nick Alpiger einer der Favoriten.
