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Sieg für Damian Ott, Kränze für Orlik und Lötscher

  • 3. Mai
  • 2 Min. Lesezeit

Damian Ott gewann am Sonntag in Sirnach zum zweiten Mal das Thurgauer Kantonalfest. Im Schlussgang besiegte der Toggenburger das einheimische Aushängeschild Samuel Giger. Durch Armon Orlik und Niklas Lötscher gewann das Bündner Team zwei Kränze.


Armon Orlik bearbeitet Silvio Oettli. Foto: Jakob Heer
Armon Orlik bearbeitet Silvio Oettli. Foto: Jakob Heer

von Patrick Casanova


Die Attraktivität des Schwingsports scheint auch in der Saison nach dem «Eidgenössischen» ungebrochen – gleich 7’350 Zuschauerinnen und Zuschauern pilgerten am Sonntag nach Sirnach zum ersten Nordostschweizer Kranzfest 2026. Sie sahen zum Auftakt eine Reprise des ESAF-Schlussgangs zwischen Samuel Giger und Werner Schlegel. Im Unterschied zum gestellten Gang in Mollis, welcher vor acht Monaten Armon Orlik auf den Königsthron verhalf, konnte sich Giger diesmal durchsetzen.


Schwingerkönig Armon Orlik traf derweil im Anschwingen zum bereits 16. Mal auf Domenic Schneider. Der Thurgauer Hüne hielt gut mit, der Gang endete ohne Resultat. Nach zwei Maximalnoten gegen Marco und Silvio Oettli fiel Orlik im vierten Gang durch ein zweites Remis gegen den St. Galler Andy Signer zurück. Dasselbe galt für Schlegel, der von Andrin Habegger gestoppt wurde.


An der Spitze trafen Giger und Damian Ott – der Toggenburger Eidgenosse startete ebenso mit drei Siegen – im vierten Gang erstmals aufeinander. Durch die Punkteteilung blieben beide vorne dabei und sicherten sich mit anschliessenden Maximalnoten den Einzug in den Schlussgang.


Orlik auf Rang 2

In der Endausmarchung erwischte Ott seinen Kontrahenten nach der Hälfte der Gangdauer mit einem «Brienzer». Für den Kilchberg-Sieger von 2021 ist es nach 2023 der zweite Sieg am «Thurgauer» und der insgesamt neunte Kranzfestsieg der Laufbahn.

Durch zwei gewonnene Gänge arbeitete sich Orlik am Nachmittag wieder nach vorne, bei einem gestellten Schlussgang hätte der Maienfelder das Fest sogar noch gewinnen können. Am Ende blieb dem Schwingerkönig Rang 2. Von den sieben angetretenen Eidgenossen gewannen nur vier die Auszeichnung, Domenic Schneider verpasste den Kranz am Ende deutlich. Der Zürcher Fabian Kindlimann und der Schaffhauser Jeremy Vollenweider mussten das Fest verletzungsbedingt früh aufgeben.


Lötscher unbesiegt

Ohne Christian Biäsch und Josias Müller zeigten die weiteren Bündner gute Leistungen, am Ende resultierte durch Niklas Lötscher ein weiterer Kranz. Der Untervazer blieb mit vier Siegen und zwei «Gestellten» unbesiegt und gewann auf Rang 5 die fünfte Auszeichnung der Karriere. Wettkampfpech bekundete dagegen Kyron Nay. Einen Tag vor seinem 20. Geburtstag zeigte der Churer mit vier Siegen – darunter im letzten Gang gegen den erfahrenen Rheintaler Kjetil Fausch – ein gutes Fest. Seine 56.50 Punkte reichten aber um einen Viertelpunkt nicht für die erste Auszeichnung.


Weitere Bündner wie der Emser Routinier Marc Jörger oder die Nichtkranzer Linard Gantenbein (Tiefencastel) und Marc Ursin Niederberger (Chur) besassen vor dem sechsten Gang noch Kranzchancen, verloren aber die entscheidenden Paarungen gegen höher eingestufte Gegner.






 
 
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